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Die Altersgruppe von 3 bis 6 Jahren ist vielleicht die entscheidendste Phase im Leben eines Radfahrers. Es ist die prägende Zeit. Das erste „richtige“ Fahrrad ist kein einfaches Spielzeug, das man zu Weihnachten oder zum Geburtstag auspackt; es ist ein Werkzeug der Selbstständigkeit. Auf diesen kleinen Maschinen entwickeln sich Gleichgewicht, Koordination, Selbstvertrauen und letztlich die Freude am Radfahren. Zu lange wurde der Kinderfahrradmarkt von Produkten dominiert, die eher billige Plastiknachbildungen von Erwachsenenrädern als echte Fahrräder waren. Zum Glück gibt es ein Umdenken: Um richtig zu lernen, braucht man das richtige Werkzeug. Die Wahl des ersten Fahrrads ist eine Investition in die zukünftige Selbstständigkeit des Kindes.
Noch bevor man über Pedale spricht, hat das Laufrad einen echten Paradigmenwechsel eingeleitet. Ein 3- oder 4-jähriges Kind, das das Laufrad beherrscht, hat bereits 80 % der Fahrradkompetenz erworben: das Gleichgewicht. Der Übergang zum Fahrrad mit Pedalen wird dann zur Formsache, zur einfachen mechanischen Ergänzung. Das Drama der vorherigen Generationen bestand darin, drei Dinge gleichzeitig bewältigen zu müssen: Gleichgewicht, Lenkung und Pedalieren. Durch die Trennung des Lernprozesses hat das Laufrad den Zugang zum Fahrrad intuitiver, schneller und vor allem unendlich weniger frustrierend für das Kind gemacht (auch für die Eltern, die nicht mehr nebenherlaufen und die Sattelstange festhalten müssen).
Das Hauptproblem bei Einsteiger-Kinderfahrrädern ist ihr Gewicht. Es ist nicht ungewöhnlich, 14- oder 16-Zoll-Fahrräder zu finden, die 10, 12 oder sogar 14 Kilogramm wiegen. Im Verhältnis zum Gewicht eines 4-jährigen Kindes (ca. 16–18 kg) entspricht das einem Erwachsenen von 80 kg, der auf einem 60 kg schweren Fahrrad fahren müsste. Das ist absurd. Ein schweres Fahrrad ist schwer in Bewegung zu setzen, in engen Kurven kaum zu manövrieren und entmutigend bei der kleinsten Steigung. Aluminium sollte der Standard sein. Ein leichtes Fahrrad (ideal unter 7–8 kg) verändert die Erfahrung: Das Kind ist wendiger, stürzt seltener, ermüdet weniger und hat dadurch mehr Spaß.
Die Versuchung für Eltern ist groß: Ein etwas zu großes Fahrrad kaufen, „damit es länger hält“. Das ist der größte Fehler, den man zwischen 3 und 6 Jahren machen kann. Ein zu großes Fahrrad ist unhandlich und gefährlich. Das Kind muss mindestens mit den Zehenspitzen beider Füße den Boden berühren können, wenn es auf dem Sattel sitzt. Die Ergonomie hört hier nicht auf: Die Bremsgriffe müssen für kleine Hände ausgelegt sein. Zu harte oder zu weit auseinanderliegende Bremshebel sind unbrauchbar und zwingen das Kind, mit den Füßen zu bremsen – eine gefährliche Gewohnheit, die sich hartnäckig hält.
Viele kleine Fahrräder sind mit einer Rücktrittbremse (Bremsen durch Rückwärtspedalieren) ausgestattet. Das ist ein einfaches, wartungsfreies und für sehr junge Kinder intuitives System. Es hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Es verhindert, dass das Kind die Pedale frei positionieren kann, um loszufahren. Frühzeitig das Bremsen mit Handbremsen (V-Brake) zu lernen – vorausgesetzt, sie sind weich und kindgerecht – ist eine Investition in die Zukunft. Es vermittelt sofort die richtigen Reflexe, die das Kind bei allen zukünftigen Fahrrädern anwenden wird, und lehrt die Trennung von Pedalieren und Bremsen.
Das Fahrrad für 3- bis 6-Jährige ist kein Nebenprodukt. Es ist die Grundlage für die Mobilität von morgen. Das richtige Fahrrad zu wählen – leicht, in der richtigen Größe, ergonomisch und wenn möglich ohne Stützräder – bedeutet nicht nur, ein Geschenk zu machen. Es bedeutet, Vertrauen, Gleichgewicht und die Freude an spielerischer Anstrengung zu schenken. Es verwandelt eine potenzielle Last (ein zu schweres Stahlfahrrad zu schieben) in ein echtes Abenteuer. Und ein Abenteuer, das gut beginnt, hat die besten Chancen, zu einer lebenslangen Leidenschaft zu werden.
La taille en pouces est indicative et dépend plus de la taille de l'enfant (et de son entrejambe) que de son âge.
De moins en moins de spécialistes les recommandent. Les stabilisateurs empêchent l'enfant d'apprendre l'équilibre dynamique (s'incliner dans les virages). Ils créent un faux sentiment de sécurité et l'apprentissage est souvent à refaire une fois qu'on les retire. Un enfant ayant maîtrisé la draisienne n'a, dans la quasi-totalité des cas, jamais besoin de petites roues.
Le bon moment est venu lorsque l'enfant est parfaitement à l'aise sur sa draisienne : il parvient à lever les pieds et à rouler en équilibre sur plusieurs mètres, maîtrise sa direction et son freinage (avec les pieds ou un frein à main). S'il commence à s'ennuyer ou à demander un vélo "de grand", c'est généralement le bon signal, souvent entre 3 ans et demi et 5 ans.
Le poids est le critère numéro un. Un vélo d'enfant de 10 kg pour un enfant de 18 kg équivaut à un vélo de 45 kg pour un adulte de 80 kg. Un vélo lourd est décourageant, difficile à démarrer, à manier et à arrêter. Privilégiez les cadres en aluminium, bien plus légers que l'acier. Un vélo léger (idéalement sous les 8 kg pour un 14/16 pouces) décuple le plaisir et l'autonomie de l'enfant.
Le rétropédalage (freiner en pédalant en arrière) est simple à comprendre pour un tout-petit. Cependant, il l'empêche de repositionner ses pédales pour démarrer (ex: mettre la pédale en haut). Les freins à main, s'ils sont adaptés (leviers courts et souples, type "Kid-Brake"), lui apprennent tout de suite les bons réflexes qu'il utilisera sur tous ses futurs vélos. L'idéal est souvent un vélo avec des freins à main adaptés.
Pour un vélo à pédales, l'enfant doit être assis sur la selle (réglée au plus bas au début) et doit pouvoir poser la pointe des deux pieds au sol simultanément. S'il pose les pieds à plat, le vélo est trop petit ; s'il ne touche pas le sol, il est trop grand et dangereux. L'enfant doit aussi pouvoir atteindre le guidon sans se coucher dessus, le dos relativement droit.
Non, c'est une erreur très courante qui peut être dangereuse. Un vélo trop grand est incontrôlable pour un enfant. Il ne pourra pas s'arrêter correctement, aura du mal à enjamber le cadre et manquera de confiance. La sécurité et le plaisir de l'apprentissage passent avant tout par un vélo à la taille parfaitement adaptée.
Oui. En France, le port d'un casque homologué (norme CE) est obligatoire pour les enfants de moins de 12 ans, qu'ils soient conducteurs du vélo ou simples passagers (sur un siège enfant ou dans une remorque). Au-delà de l'obligation légale, c'est une mesure de sécurité indispensable dès les premiers tours de roue en draisienne.
La quasi-totalité des vélos 14 et 16 pouces n'ont pas de vitesses (ils sont "monovitesse"). À cet âge (4-6 ans), la complexité de gérer l'équilibre, le pédalage et le freinage est déjà suffisante. Le changement de vitesses est généralement introduit sur les vélos de 20 pouces, à partir de 6 ou 7 ans.
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