Bist du ein leidenschaftlicher Mountainbiker? Dann weißt du genau, wie wichtig ein hochwertiger Helm bei deinen Touren in den Bergen oder im Wald ist. Doch selbst wenn du unseren Ratgeber „Wie wählt man seinen MTB-Helm aus?“ gelesen hast, weißt du vielleicht immer noch nicht, für welches Modell du dich entscheiden sollst. Deshalb haben wir eine Auswahl der besten MTB-Helme 2026 zusammengestellt. Dabei haben wir die wichtigsten Kriterien eines Mountainbike-Helms wie Komfort, Sicherheit und Budget berücksichtigt. Egal, ob du gelegentlich am Sonntag auf Tour gehst oder ein eingefleischter Bikepark-Fan bist – wir hoffen, dass du den perfekten Helm für dich findest. Dennoch solltest du nicht vergessen, dass diese Auswahl subjektiv ist. Du wirst auf dem Markt also noch weitere Modelle finden, die genauso konkurrenzfähig sind wie die hier vorgestellten. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!

Die besten klassischen MTB-Helme
- Neatt Basalte: Der beste günstige MTB-Helm
- Fox Speedframe Pro Blocked: Der beste klassische MTB-Helm der Kultmarke mit dem Fuchs
Die besten All-Mountain (AM) MTB-Helme
- Poc Kortal Race MIPS: Der beste All-Mountain-Helm von Poc
- Fox Speedframe Pro Sense: Der beste All-Mountain-Helm von Fox
Die besten Halbschalen- / Dirt-Bike-Helme
- Abus Scraper 3.0: Der beste Einsteiger-Halbschalenhelm
- POC Crane: Der beste vielseitige MTB-Halbschalenhelm von POC
Die besten Fullface-MTB-Helme (Integralhelme)
- 100% Aircraft 2: Das gesamte Know-how von 100%
- Leatt 1.0 DH: Einfach perfekt
Die besten Hybrid-MTB-Helme (mit abnehmbarem Kinnbügel)
- Leatt Enduro 3.0: Der beste Hybrid-MTB-Helm
- URGE Gringo de la Sierra: Der beste günstige Hybrid-MTB-Helm
- Fahrradhelm: Pflicht oder nicht?
- Schützen alle Fahrradhelme auf die gleiche Weise?
Die besten klassischen MTB-Helme
Beginnen wir diesen Vergleich mit den sogenannten klassischen MTB-Helmen. Diese sind besonders wegen ihrer Leichtigkeit und optimalen Belüftung beliebt. Sie bieten so einen effektiven Schutz für die Schädeldecke. Allerdings besitzen sie kaum oder gar keinen Schutz für das Gesicht. Daher eignet sich dieser Helmtyp perfekt für Einsteiger und Cross-Country-Fans. Hier ist unsere Auswahl der zwei besten klassischen MTB-Helme.
Neatt Basalte: Der beste günstige MTB-Helm
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Gewicht | 250 g |
| Zertifizierungen | CE EN 1078 2012+A1, EU-Richtlinie 2016/425 |
| Technologien | In-Mold-Konstruktion |
| Belüftung | 20 Belüftungsöffnungen, Fliegengitter an der Vorderseite |
| Vorteile |
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Für diese erste Wahl haben wir den Helm Neatt Basalte Expert ausgewählt. Wir haben uns nicht für ihn entschieden, weil er ein Produkt von Alltricks ist, sondern weil er ein echter Allrounder unter den Fahrradhelmen ist. Er eignet sich nämlich sowohl für das Mountainbiken als auch für das Radfahren in der Stadt. Dafür ist er mit 20 Belüftungsöffnungen für eine optimale Luftzirkulation ausgestattet. Zudem findest du am Hinterkopf ein Drehrad für eine präzise Anpassung und einen sicheren Halt. Er verfügt außerdem über ein Fliegengitter an der Vorderseite, um das Eindringen von Insekten durch die vorderen Lufteinlässe zu verhindern, sowie über ein abnehmbares Visier zum Schutz vor der Sonne. Schließlich ist er, wie alle Helme auf der Alltricks-Website, CE-geprüft.
Fox Speedframe Pro Sense: Der beste All-Mountain-Helm von Fox
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Gewicht | 330–390 g je nach Größe und Zertifizierung |
| Zertifizierungen | CE, 5 Sterne Virginia Tech, MIPS® |
| Technologien |
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| Belüftung | Kanalisierter und spritzgegossener EPS-Schaum für effiziente Kühlung |
| Vorteile |
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Vielseitigkeit zeichnet auch diesen Fox Speedframe Pro aus – einen High-End-MTB-Helm, der mit Unterstützung von Profisportlern entwickelt wurde. So hat er im Rahmen des „Bicycle Helmet Rating“-Programms des unabhängigen Instituts Virginia Tech die Höchstnote (5 Sterne) erhalten. Er bietet dir somit einen optimalen Schutz vor Stößen und Aufprallkräften. Zudem ist er mit einem Fidlock® SNAP-Magnetverschluss und einem 360-Grad-Anpassungssystem für den perfekten Sitz ausgestattet. Du findest hier auch ein antimikrobielles Innenfutter (XT2®), das Gerüche und Schweiß bestmöglich eliminiert. Zu guter Letzt sollten wir nicht unerwähnt lassen, dass dieser leistungsstarke Trail-Helm voll kompatibel mit MTB-Brillen ist und über ein in 3 Positionen verstellbares Visier verfügt.
Die besten All-Mountain (AM) MTB-Helme
An zweiter Stelle dieses Rankings findest du die All-Mountain-Helme. Diese haben eine ähnliche Basis wie die klassischen Helme, bieten jedoch einen tiefer gezogenen Schutz am Hinterkopf. Sie schützen den Nacken des Fahrers somit deutlich besser. Dadurch sind sie geringfügig schwerer als die klassischen Modelle. Dennoch bieten sie eine ebenso effiziente Belüftung. Aus diesem Grund werden diese Helme besonders häufig auf alpinen Singletrails getragen.
Poc Kortal Race MIPS: Der beste All-Mountain-Helm von Poc
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Gewicht | k. A. (nicht angegeben) |
| Zertifizierungen | CE, NTA 8776 |
| Technologien |
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| Belüftung | Außergewöhnliche Belüftung, Belüftungszonen werden nicht vom Brillenband verdeckt |
| Vorteile |
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POC macht keine halben Sachen, und der Kortal Race MIPS ist der beste Beweis dafür in ihrer All-Mountain-Reihe. Wenn du nach dem besten AM-Mountainbike-Helm suchst, den die schwedische Marke zu bieten hat, und wenn sich ein Sonntag im Wald bei dir schnell mal in eine ernsthafte Enduro-Session verwandeln kann, dann ist das genau der Helm, nach dem du greifst.
In puncto Sicherheit hat POC offensichtlich beschlossen, alle Szenarien abzudecken – selbst jene, an die man lieber nicht denken möchte. Das MIPS-System fängt Rotationskräfte ab (die tückischsten Kräfte, die der Schädel bei einem schrägen Sturz durch die Verdrehung einstecken muss), der RECCO®-Reflektor macht dich in Ecken ortbar, in denen Mobilfunknetz eine urbane Legende ist, und der integrierte NFC-Chip speichert deine lebenswichtigen medizinischen Daten direkt im Helm. So müssen die Rettungskräfte nicht erst deine Taschen durchwühlen, während du unfreiwillig die Sterne zählst. Das ist die Art von Detail, die man hoffentlich nie braucht, aber verdammt froh ist, wenn man sie hat.
Auch die Belüftung verdient besondere Aufmerksamkeit: POC hat den Helm so konstruiert, dass das Brillenband (der Goggle-Strap) keine der Belüftungszonen verdeckt. Bei einem fünfzehnminütigen Anstieg mitten im August macht das einen echten Unterschied. Das Visier ist abnehmbar sowie verstellbar und lässt sich so weit nach oben schieben, dass eine Goggle oder eine Sonnenbrille ganz natürlich darunter Platz finden – super praktisch, wenn man je nach Gelände zwischen beiden wechselt. Zudem ist der Helm nach NTA 8776 zertifiziert, der niederländischen Norm für E-Bikes (da die Niederländer das Thema Fahrrad so ernst nehmen, dass sie eine eigene Zertifizierung ins Leben gerufen haben, kann man diesen Zusatzschutz gerne mitnehmen).
Fox Speedframe Pro Sense: Der beste All-Mountain-Helm von Fox
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Gewicht | k. A. (nicht angegeben) |
| Zertifizierungen | CE, 5 Sterne Virginia Tech |
| Technologien |
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| Belüftung | Kanalisierter und spritzgegossener EPS-Schaum für eine effiziente Kühlung |
| Vorteile |
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Der Speedframe Pro Sense ist das Beste, was der All-Mountain-Bereich derzeit zu bieten hat. Entwickelt wurde er direkt mit den Profisportlern der Marke – also von Leuten, die auf einer anspruchsvollen DH-Strecke nicht unbedingt die Grenzen ihrer Schutzausrüstung austesten wollen. Dieser Halbschalenhelm hat im unabhängigen Bewertungsprogramm von Virginia Tech die Höchstnote von 5 Sternen abgeräumt. Diese Art von Zertifizierung ist kein Marketing: Hier sagt ein externes Labor „Ja, das schützt wirklich“. An Bord befindet sich das MIPS® Air Node-System, das bei Rotationskräften greift – also genau bei der Art von Aufprall, die dein Schädel einstecken muss, wenn die gewählte Linie doch nicht ganz so passte wie geplant. Das BOA® Fit System ermöglicht dir zudem eine millimetergenaue Anpassung, ohne dass du dich mit fummeligen Ratschen herumschlagen musst, die im falschen Moment klemmen.
Der FIDLOCK SNAP-Magnetverschluss lässt sich sogar mit Handschuhen spielend leicht öffnen und schließen – ein Detail, das man an einem Septembermorgen auf 1800 Metern Höhe mit klammen Fingern erst so richtig zu schätzen weiß. Die Belüftung basiert auf einem kanalisierten und spritzgegossenen EPS-Schaum, der speziell darauf ausgelegt ist, die Hitze bei steilen Anstiegen effektiv abzuleiten. Denn bei einem Helm, unter dem der Kopf kocht, verliert man schnell die Lust, ihn überhaupt aufzusetzen. Das Visier lässt sich mit einer Hand verstellen und bietet sowohl Sonnenbrillen als auch Goggles problemlos Platz – je nachdem, was das Wetter (oder deine Ambitionen) an diesem Tag verlangt. Zu guter Letzt ist das Ionic+®-Innenfutter herausnehmbar, waschbar und antimikrobiell. Sagen wir es so: Das ist eine äußerst willkommene Eigenschaft für jeden, der mehr als einmal pro Woche auf dem Rad sitzt und nicht ständig Zeit für die Wäsche hat.
Die besten Halbschalen- / Dirt-Bike-Helme
An dritter Stelle dieses Rankings findest du die legendären Halbschalenhelme (auch bekannt als „Nutcase“- oder „Bowl“-Helme). Obwohl sie schwerer und weniger belüftet sind als klassische MTB-Helme, eignen sie sich deutlich besser für die Straße und für Skateparks. Genau wie die All-Mountain-Helme bieten sie einen verstärkten Schutz am Hinterkopf, punkten aber zusätzlich mit ihrem unverkennbaren, absolut trendigen Urban-Style. Aus diesem Grund werden BMX-Freestyler diesen Helmtyp besonders zu schätzen wissen.
Abus Scraper 3.0: Der beste Einsteiger-Halbschalenhelm
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Gewicht | 450 g (Größe M), 490 g (Größe L) |
| Zertifizierungen | CE |
| Technologien |
|
| Belüftung | 4 Lufteinlässe und 4 Luftauslässe |
| Vorteile |
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Der Scraper 3.0 von Abus ist quasi die Antwort auf eine Frage, die sich wohl jeder MTB-Einsteiger irgendwann stellt: Muss man wirklich sein ganzes Portemonnaie leeren, um eine ordentliche Halbschale zu bekommen? Die Antwort lautet Nein, und dieser Helm ist der beste Beweis dafür. Beim Gewicht landen wir bei 450 Gramm in Größe M und 490 Gramm in Größe L – das sind keine Zahlen, bei denen erfahrene Rider erstaunt die Augenbrauen hochziehen, aber für eine Einsteiger-Halbschale ist das absolut im Rahmen. Das ist eben der übliche Deal bei diesem Format: ein umfassenderer Schutz, für den man ein paar Gramm mehr in Kauf nimmt.
Auch die Belüftung verdient eine ehrliche Erwähnung: Abus spendiert dem Helm seine „Forced Air Cooling Technology“ mit 4 Luftein- und 4 Luftauslässen. Das ist besser, als man es zu diesem Preis erwartet. Bleiben wir aber realistisch: Eine Tour im kühlen und feuchten Wald wirst du damit problemlos überstehen, aber ein langer Anstieg bei 30 Grad wird dich schnell daran erinnern, dass du hier keinen Cross-Country-Helm auf dem Kopf hast. Eine echte Überraschung ist dagegen das Zoom Ace Urban Verstellsystem mit seinem fein justierbaren Drehrad: Kein lästiges Herumschlagen mit ungenauen Riemen – die Anpassung ist dank des flexiblen Halbrings präzise und stabil. Für einen Helm in dieser Preisklasse ist das längst nicht selbstverständlich. Die integrierten Reflektoren sorgen für ein willkommenes Plus an Sichtbarkeit, falls deine Touren mal in die Dämmerung hineinlaufen. Zudem wurde an die Kompatibilität mit Zöpfen gedacht – ein Detail, das im Einstiegssegment oft ignoriert wird, hier aber clever gelöst ist. Ein kleines, aber feines Feature, wenn du lange Haare hast und es leid bist, sie schmerzhaft unter die Schale zu quetschen.
POC Crane: Der beste vielseitige MTB-Halbschalenhelm von POC
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Gewicht | k. A. (nicht angegeben) |
| Zertifizierungen | Mips |
| Technologien |
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| Belüftung | k. A. (nicht angegeben) |
| Vorteile |
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Für diese zweite Auswahl des besten MTB-Halbschalenhelms haben wir uns für den Crane von POC entschieden. Dieses Modell ist leicht und gleichzeitig extrem stoßfest. Zudem ist er mit einer Innenschale ausgestattet, die zwei verschiedene Materialdichten kombiniert, um dir einen optimalen Schutz zu bieten. Die robuste Außenschale ist dicker als bei einem herkömmlichen Helm und sorgt so für eine deutlich höhere Langlebigkeit. Natürlich ist auch hier das MIPS-System an Bord, das dich vor gefährlichen Rotationskräften bei einem Sturz schützt. Zu guter Letzt ermöglicht sein Verstellsystem eine ganz individuelle Anpassung, was für einen komfortablen und absolut sicheren Sitz sorgt.
Die besten Fullface-MTB-Helme (Integralhelme)
Jetzt wird es richtig ernst: Wir kommen zu den Integralhelmen (auch Fullface-Helme genannt). Diese bieten den umfassendsten und besten Schutz unter allen Mountainbike-Helmen, was sie gleichzeitig auch zu den teuersten Modellen macht. Der Grund dafür liegt in der technischen Herausforderung, ihr Gewicht so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig den gesamten Kopf sowie den Nacken perfekt zu schützen. Neben der kompletten Schädeldecke deckt der Integralhelm dank seiner speziellen Geometrie nämlich auch das gesamte Gesicht ab. Wenig überraschend gilt auch hier: Die teuersten Modelle sind meistens die leichtesten, da sie aus hochentwickelten Materialien wie Carbon gefertigt werden.
100% Aircraft 2: Das gesamte Know-how von 100%
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Gewicht | k. A. (nicht angegeben) |
| Zertifizierungen | ASTM, CPSC, CE, AS/NZ |
| Technologien |
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| Belüftung | Aktives Kühlsystem mit 25 Belüftungskanälen für maximalen Luftstrom |
| Vorteile |
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Der 100% Aircraft 2 ist ein High-End-Fullface-MTB-Helm, der in enger Zusammenarbeit mit Top-Athleten wie Sam Hill entwickelt wurde. Ausgestattet mit der Smartshock®-Technologie für optimalen Schutz, verfügt er über eine robuste Carbon-Außenschale und einen voll integrierten Kinnbügel. Darüber hinaus bietet er dir mit seinen 20 Kanälen eine hervorragende Belüftung sowie ein verstellbares Visier, das für ein optimales Sichtfeld sorgt. Das waschbare und antimikrobielle Innenfutter rundet das Gesamtpaket perfekt ab.
Leatt 1.0 DH: Einfach perfekt
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Gewicht | 960 ± 50 g je nach Größe |
| Zertifizierungen | CE EN1078, AS/NZS 2063:2008, ASTM F1952-10, CPSC 1203 |
| Technologien |
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| Belüftung | Überragende Belüftung |
| Vorteile |
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An zweiter Stelle haben wir einen Helm der bekannten südafrikanischen Marke Leatt ausgewählt: den Leatt Gravity 1.0. Wir haben uns für dieses Modell entschieden, weil es leicht und hervorragend belüftet ist. Zudem bringt es das gesamte Know-how der Marke mit, um dir optimalen Schutz beim Mountainbiken zu bieten. Daher ist er mit der 360° Turbine Technologie ausgestattet, welche die Rotationsbeschleunigung reduziert und die Energie im Falle eines Aufpralls effektiv absorbiert. Darüber hinaus verfügt dieser Helm über eine robuste Polymerschale und einen hochwertigen Impact-Schaum. Ein weiteres cleveres Feature ist das abnehmbare Breakaway-Visier, das ebenfalls dazu beiträgt, die Rotationskräfte bei einem Sturz zu minimieren. Zu guter Letzt ist der Helm voll kompatibel mit Neck Braces (Nackenschutz-Systemen) und besitzt ein waschbares sowie atmungsaktives Innenfutter. Kurz gesagt: Du merkst sofort, dass in diesem Helm das gesamte Fachwissen steckt, welches die Marke einst als Reaktion auf den Motocross-Unfall von Alan Selby entwickelt hat.
Die besten Hybrid- / Convertible-MTB-Helme
Hybrid? Nein, keine Sorge, dieser Helm ist kein Toyota und verbraucht weder Benzin noch Strom. Ein Hybrid ist er aber trotzdem. Die Ingenieure von Urge haben hier keineswegs versucht, den Prius zu kopieren, sondern schlichtweg einen extrem vielseitigen Helm entwickelt, der sich sowohl für Enduro als auch für den DH-Einsatz (Downhill) eignet. Hybrid-Helme bieten nämlich ein verdammt praktisches Feature: Mit nur einem Klick verwandeln sie sich von einem All-Mountain-Helm für flache Passagen und Uphills in einen vollwertigen Integralhelm (Fullface), sobald man den Kinnbügel für die aggressiven Abfahrten anbringt. Damit bieten diese Helme den perfekten Kompromiss für alle, die am liebsten im alpinen Gelände auf dem Mountainbike unterwegs sind.
Leatt Enduro 3.0: Der beste Hybrid-MTB-Helm
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Gewicht | 700 g mit Kinnbügel, 360 g ohne Kinnbügel |
| Zertifizierungen | CE EN1078, AS/NZS 2063:2008, CPSC 1203, ASTM F1952-10 |
| Technologien |
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| Belüftung | 20 Belüftungsöffnungen für maximale, effiziente Kühlung selbst bei geringem Tempo |
| Vorteile |
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Der Leatt Enduro 3.0 ist der typische Helm für alle, die sich einfach nicht zwischen der Freiheit einer Halbschale und dem Schutz eines Integralhelms entscheiden können – und vollkommen recht damit haben, sich nicht festzulegen. Mit seinem 3-in-1-Design etabliert er sich als der aktuell beste Hybrid-MTB-Helm: Halbschale für entspannte Touren, zusätzlicher Ohrenschutz für Trails, die langsam die Zähne zeigen, und der komplette Kinnbügel, wenn es richtig ernst wird. Du passt das Schutzniveau einfach der Tagesstrecke an, was allemal schlauer ist, als ständig zwei Helme im Kofferraum herumzukutschieren.
Beim Gewicht gibt Leatt 700 Gramm mit Kinnbügel und 360 Gramm ohne an. Für die Halbschalen-Variante ist das in dieser Kategorie absolut in Ordnung. Es gibt zwar leichtere Modelle, aber dann oft ohne die integrierte 360° Turbine Technologie. Dabei handelt es sich um kleine, bewegliche Scheiben, die die Aufprallenergie absorbieren und laut Hersteller die Rotationsbeschleunigung des Gehirns um bis zu 40 % sowie die maximale Gehirnbeschleunigung um bis zu 30 % reduzieren (das sind Werte aus Leatt-internen Tests, die man natürlich mit der nötigen Nuance betrachten darf, aber die Technologie dahinter ist real und anerkannt).
Die Powerbridge-Konstruktion verstärkt die Schale, ohne das Gesamtgewicht in die Höhe zu treiben, während die 20 Belüftungsöffnungen selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten für eine effektive Kühlung sorgen – was Gold wert ist, wenn man sich bei 25 Grad einen langen Anstieg hochkämpft. Der Fidlock-Magnetverschluss verdient ebenfalls eine lobende Erwähnung: Eine Hand, ein Klick, und die Sache sitzt (buchstäblich).
URGE Gringo de la Sierra: Der beste günstige Hybrid-MTB-Helm
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Gewicht | 790 g (412 g ohne Kinnbügel) |
| Zertifizierungen | CE EN 1078, CPSC 1203, AS/NZS 2063 |
| Technologien |
|
| Belüftung | 22 Belüftungsöffnungen, extrem gut belüftet mit oder ohne Kinnbügel |
| Vorteile |
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Der Gringo de la Sierra von Urge ist genau der Helm, den man wählt, wenn man den Anstieg als Halbschale (Open-Face) bewältigen will, ohne vor Hitze umzukommen, die Abfahrt als Integralhelm (Full-Face) meistern möchte, ohne vor Angst zu sterben, und beim Blick auf das Bankkonto nicht vor Scham erröten will. Kurz gesagt: Der beste Hybrid-Helm, wenn das Budget nicht unbegrenzt ist. Das Prinzip ist simpel: Ein abnehmbarer Kinnbügel, den du je nachdem, ob du einen langen Anstieg in Angriff nimmst oder der Trail langsam richtig knackig wird, abnimmst (oder wieder anbringt). Auf dem Papier ist das genau das, was sich ein All-Mountain-Fahrer wünscht, der den ganzen Tag zwischen beidem wechselt.
Der Gringo de la Sierra unterscheidet sich von seinem Cousin, dem Gringo de la Pampa, durch ein zusätzliches Schutzgitter am Kinnbügel – eine sowohl ästhetische als auch funktionelle Nuance, wobei Urge ganz offen zugibt, dass das auch Geschmackssache ist. Das ist ehrlich, das gefällt uns. Zu den Zahlen: Der komplette Helm wiegt 790 Gramm, was für die Hybrid-Kategorie absolut stimmig ist (ein klassischer Integralhelm wiegt oft um ein Kilo, manchmal auch mehr). Ohne Kinnbügel sinkt das Gewicht auf 412 Gramm. Genau hier ergibt das Konzept Sinn, denn im Uphill trägst du im Grunde das Äquivalent eines klassischen Trail-Helms.
Die 22 Belüftungsöffnungen leisten in beiden Konfigurationen ganze Arbeit, sodass man nicht schon am ersten Pass das Gefühl hat, in einem Schnellkochtopf zu sitzen. Die In-Mold-Konstruktion sorgt für eine solide Außenschale, und das Verstellsystem am Hinterkopf ermöglicht eine gute, unkomplizierte Anpassung. Und noch ein kleines Plus: Die Polster sind herausnehmbar und waschbar – was nach einer intensiven Sommer-Bike-Saison definitiv kein unbedeutendes Detail ist.
Fahrradhelme: Besteht eine Helmpflicht
In Deutschland gibt es keine gesetzliche Helmpflicht für Fahrradfahrer – das gilt für alle Altersgruppen, also auch für Kinder unter 12 Jahren. Das Tragen eines Helms wird jedoch dringend empfohlen, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten.
Wir von Alltricks raten dir in jedem Fall dazu, bei jeder Fahrt einen Helm zu tragen. Das Aufsetzen eines Helms ist eine einfache und hochwirksame Maßnahme, um das Risiko schwerer Kopfverletzungen bei einem Unfall drastisch zu senken. Wir empfehlen dir, einen hochwertigen Helm zu wählen, der perfekt zu deiner Disziplin (Rennrad, Mountainbike etc.) und deiner Kopfform passt. Achte zudem darauf, dass der Helm richtig eingestellt ist und fest sitzt, um optimalen Schutz zu bieten. Schließlich sollte ein Helm nach einem schweren Sturz oder alle 3 bis 5 Jahre ausgetauscht werden. Dies wird selbst dann empfohlen, wenn kein sichtbarer Schaden vorliegt, da das Material des Helms im Laufe der Zeit altert und an Schutzwirkung verlieren kann.
Schützen alle Fahrradhelme gleich gut?
Beim Kauf eines Helms stellt man sich unweigerlich die Frage: Bin ich mit einem 30-Euro-Modell genauso gut geschützt wie mit einem Helm für 200 Euro? Die kurze Antwort lautet: Rein theoretisch hat der Preis keinen Einfluss auf den grundlegenden Schutz bei einem Aufprall. Alle in Deutschland und Europa verkauften Helme müssen den geltenden europäischen Sicherheitsnormen entsprechen (CE-Norm EN 1078). Diese Norm definiert jedoch nur das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß an Schutz – und hindert die Hersteller keineswegs daran, deutlich mehr für die Sicherheit zu tun.
Tatsächlich steht diese Norm in der Helmbranche seit längerem in der Kritik. Viele Experten bemängeln, dass die Prüfverfahren zu ungenau sind. So liefert die Norm beispielsweise kaum Erkenntnisse darüber, wie stark das Gehirn im Inneren der Schädeldecke bei einem schrägen Aufprall durch Rotationskräfte erschüttert wird. Aus diesem Grund setzen viele Marken auf Technologien, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Das beste Beispiel hierfür ist das bekannte MIPS-System oder auch die 360° Turbine Technologie von Leatt. Nicht zuletzt hält ein Helm aus hochwertigeren Materialien seine Schutzfunktion über einen längeren Zeitraum aufrecht, sodass er weniger schnell altert.
