Regen sollte kein Vorwand sein, um das abendliche Joggen ausfallen zu lassen oder drinnen zu laufen! Laufen im Regen hat mehrere Vorteile, beispielsweise stärkt es deine Entschlossenheit. Der Start deines Laufs wird schwierig sein, aber sobald du loslegst haben, wird es ein Kinderspiel sein. Die Mutigsten unter euch könnten sogar in Betracht ziehen, im Winter im Regen zu laufen. Klingt das nicht verlockend?
Um das Laufen im Regen zu genießen, ohne allzu nass zu werden, brauchst du einige unverzichtbare Ausrüstung. Hier sind die Must-haves!

Halten Sie den Oberkörper warm und trocken.
Es ist nicht notwendig, 10 Schichten Kleidung anzuziehen, in der Hoffnung, dass Sie dadurch trocken bleiben. Im Gegenteil, du wirst schnell nass und viel schwerer sein, weil deine ungeeignete Kleidung sich mit Wasser vollgesogen hat. Wenn es kalt wird, muss du daran denken, die 3-Schichten-Regel zu befolgen. Ziehe einfach ein Funktionskleidungsstück an, das Schweiß ableitet, eine weitere Schicht wie einen Funktionspullover, der die Wärme speichert, und dann eine wasserdichte oder eine Windjacke, die dich vor Kälte und Regen schützt.
Die richtige Wahl Ihrer wasserdichten Laufjacke
Die Jacke ist das zentrale Kleidungsstück, wenn es regnet. Sie muss wirksam schützen und gleichzeitig Schweiß ableiten. Eine gute Jacke wählt man nach zwei Hauptkriterien aus:
Wasserdichtigkeit: Sie wird in Schmerber (oder Wassersäule) angegeben und gibt die Widerstandsfähigkeit des Stoffes gegen Regen an. Ab 10.000 mm ist man vor leichtem bis mäßigem Regen geschützt; für anhaltende und längere Regenfälle sollte man sich eher für 20 000 mm und mehr entscheiden.
Atmungsaktivität: Gemessen in RET oder MVTR. Je niedriger der Wert, desto mehr Wasserdampf lässt die Jacke durch. Für komfortables Laufen solltest du einen RET-Wert von unter 13 anstreben.
„Accessoires”: Verstellbare Kapuze, Belüftungsreißverschlüsse, enge Ärmelbündchen oder geschützte Taschen für dein Handy.


Unterkörper und Socken
Bei Regen sollten die Unterbekleidung leicht und praktisch sein, damit sie sich nicht mit Wasser vollsaugen:
- Laufhosen oder Funktionslaufshorts, die eng am Körper anliegen, reduzieren Reibung und können wasserabweisend behandelt werden.
- Bei mildem Wetter sind leichte Laufshorts eine gute Wahl, da sie kein Wasser speichern.
- Funktionslaufsocken sind ein Muss: Aus Synthetik oder Merinowolle trocknen sie schnell und verhindern Blasen. Im Winter oder bei langen Läufen im Regen bieten wasserdichte Socken zusätzlichen Schutz, auch wenn sie etwas weniger atmungsaktiv sind.
Vergiss den Kopf nicht
Hast du die Nase voll beim Laufen Wassertropfen ins Gesicht zu bekommen? Die Kappe ist die Lösung für dieses Problem! Dank ihres Schirms schützt sie dein Gesicht bei Regen, selbst bei starkem Regen:


Die geeignete Laufschuhe wählen
Haftung als wichtigster Element
Wenn Sie in einer Region leben, in der Regen zum Alltag gehört (wir meinen damit niemanden Bestimmten), kann es interessant sein, sich nach geeigneten Schuhen umzusehen. Bei Regen ist die Griffigkeit das wichtigste Kriterium. Ein guter Laufschuh muss eine Sohle mit guter Griffigkeit haben, die sowohl auf nasser Straße als auch auf schlammigen Wegen stabil bleibt. Einige Marken bieten sogar Gummisohlen an, die speziell für eine bessere Traktion auf nassen Oberflächen entwickelt wurden (z. B. Hoka mit Vibram Megagrip oder Salomon mit Contagrip-Sohlen).
Auch das Profil der Sohle spielt eine wichtige Rolle. Beim Straßenlauf erleichtert eine relativ flache Sohle mit ausgeprägten Rillen den Wasserabfluss und verringert die Rutschgefahr. Beim Trailrunning sind tiefere und weiter auseinander liegende Stollen vorzuziehen, um einen besseren Halt im Schlamm zu gewährleisten und zu verhindern, dass die Sohle zu schnell vollsaugt.
Auf besonders rutschigen Flächen wie weißen Linien auf dem Boden, Kanaldeckeln, poliertem Kopfsteinpflaster oder Metallgehwegplatten ist Vorsicht geboten. Diese Oberflächen werden bei Nässe zu echten Fallen und können das Gleichgewicht gefährden.
Wie sieht es mit der Membran aus?
Schuhe ohne Membran: Sie lassen Wasser eindringen, trocknen jedoch schnell und bieten eine bessere Atmungsaktivität. Ideal für kurze Trainingseinheiten oder wenn es nicht ununterbrochen regnet.
Schuhe mit wasserdichter Membran (wie Gore-Tex, FutureLight, DryVent usw.): Sie schützen vor Regen und Spritzwasser, halten die Füße in Pfützen trocken, sind jedoch weniger atmungsaktiv und können bei langen, intensiven Ausflügen heiß werden.
Die richtige Wahl hängt also vom jeweiligen Verwendungszweck ab: Für regelmäßiges Training reichen Einfachheit und Belüftung oft aus; für lange Touren im Winter oder in den Bergen kann eine Membran ein echtes Plus sein.

Unsere Tipps fürs Laufen im Regen
- Wirf einen Blick sich vor dem Training auf die Sohlen deiner Schuhe. Sind diese zu glatt, besteht Rutschgefahr. Zwischen Sohle und Rinnen muss ein Mindestabstand vorhanden sein.
- Achte darauf, wo du hintrittst, denn Regen macht den Boden zwangsläufig rutschig. Um Verletzungen zu vermeiden, solltest du deine Schritte verkürzen, dabei aber ein hohes Tempo beibehalten.
- Wenn du einen langen Lauf geplant hast, denk daran, eine Anti-Reibungsscreme aufzutragen, um Reibung an bestimmten Stellen wie Füßen, Leistenbeugen, Schritt, Achselhöhlen und Brustwarzen zu vermeiden.
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