Stell dich ein Sportart vor, das Laufen mit Fitness-Übungen verbindet. Bei Hyrox-Challenges müssen die Teilnehmer Kraftübungen an unterschiedlichen Geräte machen. So einfach es auch scheinen mag sieht die Realität ganz anders aus. Die Teilnehmer müssen 1km zwischen die jeweiligen Stationen laufen, was aus Hyrox eine harte Disziplin macht, die Ausdauer und Kraft erfordert. Da beim Hyrox-Wettkampf nicht nur gelaufen, sondern gedrückt, gezogen, gesprungen und gehoben wird, ist die Wahl der richtigen Schuhe besonders wichtig.
Die Schuhe sind also kein Nebendetail: Sie beeinflussen sowohl die Leistung als auch die Muskelermüdung und das Verletzungsrisiko. Ein zu stark auf Running ausgelegtes Modell bietet nicht genug Stabilität, um einen Schlitten zu schieben; ein zu steifes Modell hingegen würde deinen Lauf auf den acht Kilometern der Strecke ausbremsen.

Spezielle Anforderungen für Hyrox-Schuhe
Ein Hybridsport bringt zwangsläufig unterschiedliche Anforderungen mit sich.
Die Abwechslung der Disziplin verlangt von den Schuhen echte Multifunktionalität:
- Starke Dämpfung für die Laufpassagen (jeweils 1 km pro Runde)
- Maximale Stabilität bei funktionellen Übungen wie Ausfallschritten (Lunges), dem Farmer Carry oder den Wall Balls
- Top-Traktion für die Schlitten-Übungen, also den Sled Push und Sled Pull.
Ein Schuh, der nur für einen dieser Bereiche entwickelt ist, wird schnell zum Leistungsbremse.
Deshalb solltest du eine Mix aus Dynamik und Stabilität finden, damit du in keiner Phase des Rennens Performance verschenkst.
Die wichtigsten Eigenschaften:
Eine für Hyrox geeignete Schuh muss folgende Eigenschaften vereinen:
- Vielseitigkeit: Ein guter Kompromiss zwischen Lauf- und Trainingsschuh.
- Seitliche Stabilität: Unverzichtbar für dynamische Bewegungen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.
- Optimale Griffigkeit: Die Sohle muss auch auf teilweise rutschigen Hallenböden zuverlässig Halt bieten.
- Moderates Dämpfen: Genug, um die Aufprallkräfte beim Laufen abzufedern, aber nicht zu weich für statische Übungen.
- Guter Halt des Fußes: Schaft, Obermaterial und Schnürung sollten den Fuß fixieren, ohne die schnellen Übergänge zwischen den Stationen zu behindern.
Was für Kriterien solltest du im Kopf haben?
Hyrox-Schuhe VS. CrossFit-Schuhe
CrossFit-Schuhe sind oft sehr steif und stabil, perfekt für Kraftübungen, aber manchmal zu wenig gedämpft oder zu schwer für die 8 km-Lauf, die während des Wettkamps gelaufen werden müssen. Einige neuere Modelle bieten jedoch eine gute Balance für eine hybride Nutzung.
Was ist mit den "normalen" Laufschuhe?
Laufschuhe sind darauf ausgelegt, den Vorwärtsantrieb mit einer großzügigen Dämpfung zu optimieren. Im Rahmen des Hyrox kann diese Dämpfung jedoch zu einem Nachteil werden, insbesondere bei statischen Übungen, bei denen die Stabilität des Fußes entscheidend ist. Zu weiche Sohlen führen zu Energieverlust oder mangelnder Genauigkeit bei der Ausführung der Bewegungen.
Auf das eigene Profil anpassen
Die Auswahl hängt auch von Ihrer Körperform sowie Ihren Stärken und Schwächen ab.
- Ein leichter, erfahrener Läufer wird zu einem dynamischen und gut gedämpften Schuh tendieren.
- Ein schwerer Läufer oder jemand, der mehr Wert auf Krafttraining legt, wählt eher ein stabileres und robusteres Modell.
- Für Anfänger wird es empfohlen sich eher für einen vielseitigen Schuh, der sich für verschiedene Einsätze eignet (sowohl Training als auch Wettkampf).
Die besten Modelle für Hyrox
Du willst deine Bestzeiten pulverisieren, ohne dir direkt einen Motor einzubauen? Der Puma Deviate Nitro Elite 4 könnte dein bester Verbündeter werden. Entwickelt für pure Geschwindigkeit – vom 10-km-Lauf bis zum Marathon – macht dieser Wettkampfschuh keine halben Sachen. Mit gerade einmal 179 Gramm auf der Waage kombiniert er eine ultra-steife Carbonplatte mit dem stickstoffinjizierten NITRO Elite Schaum, um eine explosive Energierückgabe und maximalen Rebound zu liefern.
Es ist ganz einfach: Er ist darauf ausgelegt, dich bei jedem Schritt nach vorne zu katapultieren. Aber Vorsicht: Dieser kleine Formel-1-Wagen unter den Laufschuhen verlangt nach Tempo. Er ist nicht das ideale Paar für lockere Regenerationsläufe, sondern vielmehr die Wunderwaffe für den Renntag – vorausgesetzt, du hast einen dynamischen Laufstil.
Vorteile:
- Extreme Leichtigkeit: Nur 179 g (bei Größe 42).
- Maximale Propulsion: PWRPLATE Carbonplatte für exzellenten Vortrieb.
- Reaktive Dämpfung: NITRO Elite Schaum bietet eine starke Energierückgabe.
- Grip: PUMAGRIP-Außensohle, die auf trockener und nasser Straße überzeugt.
- Atmungsaktivität: Sehr dünnes und luftiges Ultraweave-Mesh-Obermaterial.
Nachteile:
- Technisch anspruchsvoll: Erfordert einen dynamischen Laufstil; weniger geeignet für ausgeprägte Fersenläufer.
- Haltbarkeit: Ein reines Performance-/Wettkampfmodell mit einer geringeren Lebensdauer als ein klassischer Trainingsschuh.
Du hast dich entschieden, dich für einen Hyrox anzumelden, um Laufen mit Schlittenziehen zu kombinieren? Der Puma Deviate Nitro 4 in der Sonderedition ist dein perfekter Begleiter für diese ‚freudvolle Tortur‘. Mit seiner knalligen rosa Farbe wirst du garantiert nicht übersehen – selbst wenn du nach ein paar hundert Ausfallschritten mit Zusatzgewicht nach Luft schnappst.
Spaß beiseite: Dieser Schuh ist ein echter Gewinn für Hybrid-Athleten und regelmäßige Läufer. Ausgestattet mit einer Carbon-Verbundplatte und dem reaktiven NITRO-Schaum bietet er den idealen Kompromiss aus schützender Dämpfung und dynamischem Vortrieb für viele Kilometer. Die berühmte PUMAGRIP-Außensohle garantiert dir einen makellosen Halt – unverzichtbar sowohl auf dem Asphalt als auch auf den Matten bei den Kraftstationen. Es ist das ideale Paar für alle, die Vielseitigkeit vom Training bis zum Wettkampf suchen.
Vorteile:
- Vielseitigkeit: Exzellente Balance aus Dämpfung, Halt und Dynamik für verschiedene Tempi und Übungen.
- Vortrieb: Integrierte Carbonplatte, die einen guten Rebound bietet, ohne zu anspruchsvoll oder aggressiv für den Fuß zu sein.
- Grip: Sehr leistungsstarke PUMAGRIP-Sohle, damit du bei Kraftübungen oder auf nasser Straße nicht wegrutschst.
- Design: Eine exklusive Hyrox-Edition in einer Farbe, die definitiv aus dem Rahmen fällt.
Nachteile:
- Gewicht: Etwas schwerer als reine Rekord-Modelle wie die Elite-Version.
- Steifigkeit: Die Carbonplatte kann eine kurze Eingewöhnungszeit erfordern, wenn du normalerweise sehr flexible Sohlen gewohnt bist.
- Gewagte Ästhetik: Das durchgehende Rosa ist perfekt, um im Wettkampf aufzufallen, für den diskreten Dauerlauf im Alltag aber vielleicht ein wenig zu auffällig.
Hast du vor, alle anderen auf den Laufabschnitten abzuhängen und bei den Kraftstationen einfach solide durchzukommen? Der Saucony Endorphin Pro 5 ist dein idealer Komplize. Er ist eine echte Maschine zum Pulverisieren von Bestzeiten, dank seines Cocktails aus reaktiven Schäumen und der neuen, geschlitzten Carbonplatte. Das Abrollverhalten nach vorne ist so effizient, dass der Schuh fast schon ohne dich loslaufen möchte.
Doch Vorsicht: Bei einem Hyrox verlangt dieser kleine Formel-1-Wagen Fingerspitzengefühl. Die berühmte SpeedRoll-Geometrie, die auf der Laufbahn magisch wirkt, kippt dich ganz natürlich nach vorne. Das kann zum potenziellen Albtraum werden, wenn du versuchst, deine Fersen in den Boden zu stemmen, um einen 150 Kilo schweren Schlitten zu schieben. Es ist eine beeindruckende Waffe, konzipiert für echte ‚Runner‘-Profile, die so viel Zeit wie möglich beim Laufen herausholen wollen, um das Leiden bei den Wall Balls zu kompensieren.
Vorteile:
- Explosiver Antrieb: Die Kombination aus High-Tech-Schaum und Carbonplatte sorgt für maximalen Speed auf den 8 x 1 km.
- SpeedRoll-Technologie: Begünstigt einen sehr ökonomischen Laufstil trotz zunehmender Ermüdung.
- Sicherer Halt: Die Außensohle bietet zuverlässigen Grip auf Hallenböden.
Nachteile:
- Aggressives Abrollverhalten: Die starke Vorwärtsneigung ist hinderlich, um bei Druckübungen einen stabilen Stand zu finden.
- Stapelhöhe: Die hohe Sohle erschwert die Balance bei Ausfallschritten mit Zusatzgewicht.
- Robustheit: Als reiner Wettkampfschuh läuft er Gefahr, bei den rauen Übungen des Hyrox schneller zu verschleißen.
Du suchst die Magie von Carbon, ohne dein Paar Schuhe schon beim ersten Satz Burpees zu ruinieren? Der Nike Zoom Fly 6 ist der ideale Kompromiss. Oft als kleine Schwester des berühmten Vaporfly bezeichnet, nutzt er dieselben Schlüsselzutaten: eine steife Carbonplatte und den berühmten, extrem reaktiven ZoomX-Schaum. Er ist eine beeindruckende Maschine, um die Laufabschnitte deines Hyrox mit verblüffender Leichtigkeit zu bewältigen.
Der Vorteil: Er ist etwas weniger ‚Diva‘ als ein reines Wettkampfmodell. Er gewinnt an Struktur und Robustheit – was angesichts der harten Behandlung in der ‚Rox Zone‘ absolut kein Luxus ist. Sicherlich verlangt seine dicke Sohle bei Ausfallschritten oder beim Sled Push nach wie vor stabile Knöchel und eine gute Balance. Dennoch bleibt er ein fantastischer Verbündeter für Athleten, die einen dynamischen Schuh suchen, der die Härte des Wettkampfs wegsteckt, ohne einzuknicken.
Vorteile:
- ZoomX-Schaum und Carbonplatte: Sorgen für außergewöhnliche Dynamik auf den Laufstrecken.
- Robustheit: Obermaterial und Sohle sind widerstandsfähiger als bei reinen Wettkampfschuhen und besser für die Reibung beim Hyrox geeignet.
- Großzügige Dämpfung: Absorbiert Stöße perfekt und schont die Muskulatur zwischen den Stationen.
- Vielseitigkeit: Kann sowohl für intensive Trainingseinheiten als auch für den Wettkampf genutzt werden.
Nachteile:
- Stapelhöhe: Die beachtliche Sohlendicke beeinträchtigt die Standfestigkeit und Stabilität bei schweren Kraftübungen wie dem Schlitten.
- Steifigkeit: Die harte Platte kann natürliche Beugebewegungen (wie bei Burpees) etwas erschweren.
- Gewicht: Liegt etwas über dem der High-End-Modelle aus der Super-Schuh-Kategorie.
Du suchst einen Carbonschuh, der dich nicht im Stich lässt, wenn es in der Rox Zone zur Sache geht? Der Brooks Hyperion Elite 5 ist die Antwort für alle, die Speed wollen, aber auf eine gewisse Bodenständigkeit nicht verzichten können. Während andere „Super-Schuhe“ oft instabil wirken, bringt Brooks mit diesem Modell eine Verlässlichkeit in den Ring, die du bei 100 Wall Balls oder schweren Ausfallschritten zu schätzen wissen wirst.
Das Geheimnis liegt im DNA FLASH v2 Schaum, der mit Stickstoff injiziert wurde. Er ist leicht und reaktiv, aber im Vergleich zur Konkurrenz etwas fester abgestimmt. Zusammen mit der SpeedVault Race+ Carbonplatte katapultiert dich der Schuh über die Laufstrecke, ohne dass du bei den Kraftstationen das Gefühl hast, auf Wackelpudding zu stehen. Wenn du ein Athlet bist, der einen direkten Kraftschluss beim Sled Push sucht und trotzdem von der Carbon-Technologie profitieren will, ist der Hyperion Elite dein perfekter Partner.
Vorteile:
- Stabile Plattform: Für einen Carbonschuh bietet er eine überragende Stabilität, was ihn ideal für Kraftstationen und Ausfallschritte macht.
- Direktes Laufgefühl: Der stickstoffinjizierte Schaum liefert eine reaktive Energierückgabe, ohne zu weich zu sein.
- Breitere Basis: Die Geometrie sorgt für einen sicheren Stand, wenn du schwere Lasten drücken oder ziehen musst.
- Leichtgewicht: Hilft dir, auch im achten Laufintervall die Beine noch effizient zu heben.
Nachteile:
- Grip auf glatten Böden: Die Außensohle ist exzellent für Asphalt, könnte aber auf sehr staubigen Hallenböden beim Sled Push etwas weniger Biss haben als die Konkurrenz von Puma oder Adidas.
- Weniger „Trampolin-Effekt“: Er fühlt sich fester an als ein Nike Alphafly – wer maximale, weiche Dämpfung sucht, könnte ihn als zu direkt empfinden.
- Steifigkeit: Die Carbonplatte ist sehr präsent, was bei Übungen mit viel Zehenbeugung (wie Burpees) etwas Eingewöhnung erfordert.
Du dachtest, man braucht unbedingt eine Carbonplatte, um beim Hyrox zu glänzen? Der New Balance FuelCell Rebel v4 beweist dir das Gegenteil. Ganz ohne starre Hilfsmittel ist dieser Schuh der beste Freund all derer, die ihre Stabilität beim Schlittenziehen nicht opfern wollen.
Dank des besonders dynamischen FuelCell-Schaums sorgt er für exzellente Sprints auf den acht Laufabschnitten. Die wahre Magie entfaltet sich jedoch in der ‚Rox Zone‘: Durch den Verzicht auf eine Platte und ein Profil, das dich näher am Boden hält, gewinnt dein Fuß an Flexibilität und echtem Bodenkontakt zurück. Schluss mit dem ‚Stelzen-Effekt‘ bei deinen Ausfallschritten mit Gewicht! Es ist der perfekte Kompromiss für Hybrid-Athleten, welche die Leichtigkeit eines Laufschuhs und die nötige Stabilität suchen, um bei den Kraftstationen alles zu geben.
Vorteile:
- Verzicht auf eine starre Platte: Bietet natürliche Flexibilität, ideal für flüssige Burpees.
- Sehr reaktiver FuelCell-Schaum: Garantiert gute Zeiten auf den Laufabschnitten.
- Profil näher am Boden: Sorgt für deutlich bessere Stabilität bei Druck- und Lastübungen.
- Fliegengewicht: Hilft dir, über den gesamten Wettkampf hinweg Energie zu sparen.
Nachteile:
- Energie-Return: Bei reinen Laufpassagen etwas geringer als bei Carbon-Modellen.
- Obermaterial: Sehr dünn und flexibel, was bei schweren Lasten etwas an seitlichem Halt fehlen lassen kann.
- Außensohle: Minimalistisches Design, dessen Abnutzung durch die Reibung bei Indoor-Übungen beschleunigt werden kann
Du willst auf den acht Laufkilometern deines nächsten Hyrox wertvolle Sekunden herausholen? Der New Balance FuelCell SuperComp Elite v5 ist dafür gemacht, dich in eine Rakete zu verwandeln. Mit dem ultra-weichen FuelCell-Schaum und der Carbonplatte mit Katapult-Effekt (Energy Arc Technologie) wirst du das Gefühl haben, zwischen den einzelnen Stationen auf Trampolinen zu springen.
Aber Vorsicht, für Hybrid-Athleten ist dieser Schuh ein zweischneidiges Schwert! Während er perfekt dafür geeignet ist, deine Laufzeiten zu pulverisieren, könnten dich die sehr dicke Sohle und die enorme Weichheit beim Sled Push oder den Ausfallschritten mit Gewicht ordentlich ins Schwitzen bringen. Der fehlende Bodenkontakt unter hoher Last erfordert eine extrem starke Rumpfstabilität und stabile Knöchel. Es ist der perfekte Schuh für exzellente Läufer, die den Vorsprung in ihrer Paradedisziplin weiter ausbauen wollen – vorausgesetzt, sie können die Kraft bei den Workouts kontrollieren.
Vorteile:
- Ultra-weiche Dämpfung und massiver Energie-Return – perfekt, um die Laufzeiten zu drücken.
- Sehr atmungsaktives Obermaterial, das ein Überhitzen in der ‚Rox Zone‘ verhindert.
- Außergewöhnliche Leichtigkeit, um die Beine zwischen den Stationen zu schonen.
Nachteile:
- Geringe Stabilität unter schweren Lasten aufgrund des sehr weichen Schaums.
- Dicke Sohle, die dich weiter vom Boden entfernt und die statische Schubkraft (beim Schlitten) reduzieren kann.
- Haltbarkeit: Die Sohle könnte durch die Reibung bei Burpees schneller an ihre Grenzen kommen
Du suchst einen Schuh, der die Hölle der ‚Rox Zone‘ überlebt, ohne dich auf der Laufbahn auszubremsen? Der berühmte adidas Adizero Boston 13 ist bereit für die Herausforderung. Ursprünglich für intensive Trainingseinheiten entwickelt, erfüllt er fast alle Anforderungen an einen perfekten Hybrid-Athleten. Sein Geheimnis? Die bekannten EnergyRods aus Glasfaser, die in eine Doppelschicht aus Lightstrike 2.0 und Lightstrike Pro Schaum eingebettet sind.
Das Ergebnis: Du profitierst von einer exzellenten Energierückgabe auf den acht Laufkilometern, ohne bei den Bodenübungen die extreme Steifigkeit einer reinen Carbonplatte ertragen zu müssen. Aber sein wahrer Trumpf für Hyrox ist die Außensohle: Sie ist mit Continental-Gummi ausgestattet, der so fest am Boden packt, dass der Schlitten gar keine andere Wahl hat, als sich vorwärtszubewegen. Eine sichere Bank – dynamisch und langlebig, um bis zur Ziellinie alles zu geben.
Vorteile:
- Continental-Gummisohle: Bietet einen beeindruckenden Grip – ein entscheidender Vorteil beim Sled Push.
- EnergyRods aus Glasfaser: Bringen viel Dynamik beim Laufen, ohne die Flexibilität des Fußes komplett zu blockieren.
- Lightstrike-Schaum-Kombination: Gewährleistet einen guten Kompromiss zwischen schützender Dämpfung und Stabilität.
- Robustes Mesh-Obermaterial: Strukturiert und widerstandsfähig genug, um den Reibungen der verschiedenen Stationen standzuhalten.
Nachteile:
- Gewicht: Liegt etwas höher als bei den direkten Konkurrenten, die rein auf maximale Geschwindigkeit getrimmt sind.
- Sohlendicke: Erfordert bei Übungen mit schweren Lasten dennoch eine gute Knöchelstabilität.
- Dämpfung: Kann sich bei den ersten Läufen etwas fest anfühlen und benötigt eine kurze Einlaufzeit.
Der ASICS Magic Speed 5 ist vielleicht genau der Kompromiss, von dem du für deinen nächsten Hyrox träumst – vor allem, wenn du die Dynamik von Carbon suchst, ohne das Gefühl zu haben, auf riesigen Marshmallows zu laufen. Wie der Name schon sagt, bringt er Magie in deine Laufzeiten: Die integrierte Carbonplatte und der reaktive Schaum pushen dich ganz natürlich nach vorne.
Seine wahre Stärke in der ‚Rox Zone‘ ist jedoch sein etwas festerer und strukturierterer Charakter im Vergleich zu den extrem dicken ‚Super-Schuhen‘. Das Ergebnis: Wenn du dich in den Boden stemmen musst, um diesen verdammt schweren Schlitten zu schieben, verpufft deine Kraft nicht in einer schwammigen Sohle. Zusammen mit einer Außensohle, die am Boden haftet wie ein Saugnapf, erhältst du eine beeindruckende Waffe für alle Athleten, die auf der Strecke Gas geben wollen, ohne bei den Kraftstationen wegzurutschen.
Vorteile:
- Integrierte Carbonplatte: Sorgt für exzellenten Vortrieb und spart Energie bei den Laufintervallen.
- Reaktive, aber festere Dämpfung: Bietet eine deutlich bessere Stabilität unter schweren Lasten.
- ASICSGRIP-Außensohle: Liefert außergewöhnliche Traktion, damit du beim Sled Push nicht den Halt verlierst.
- Preis-Leistungs-Verhältnis: Oft deutlich attraktiver als die High-End-Wettkampfmodelle.
Nachteile:
- Steifigkeit: Die harte Carbonplatte kann die Flexibilität der Zehen bei Übungen wie Burpees etwas einschränken.
- Härteres Laufgefühl: Die weniger weiche Dämpfung macht sich am Ende des Wettkampfs bemerkbar, wenn du sehr flexible Sohlen gewohnt bist.
- Sohlendicke: Die Bauhöhe bleibt beachtlich, was bei Ausfallschritten mit Gewicht weiterhin Aufmerksamkeit erfordert.
Wer sagt eigentlich, dass man für eine starke Hyrox-Performance zwingend Carbon braucht? Der HOKA Mach 7 tritt an, um das Gegenteil zu beweisen. Er ist der ideale Partner für alle Hybrid-Athleten, die maximale Leichtigkeit mit einem direkten, bodennahen Gefühl kombinieren wollen, ohne dabei auf den typischen HOKA-Komfort zu verzichten.
In der Arena punktet der Mach 7 vor allem durch seine Vielseitigkeit. Da er keine steife Platte besitzt, bleibt der Schuh unglaublich flexibel. Das ist dein entscheidender Vorteil bei Übungen wie Burpee Broad Jumps oder beim Laufen in der Transition Zone, wo du die volle Bewegungsfreiheit deines Fußes brauchst. Die Zwischensohle aus superkritischem Schaum ist spritzig genug für schnelle Kilometerzeiten, bietet aber gleichzeitig eine stabile Basis für die Kraftstationen. Wenn du einen Schuh suchst, der beim Laufen "fliegt" und beim Sled Push nicht nachgibt, ist der Mach 7 dein Modell.
Vorteile:
- Natürliche Flexibilität: Ohne Carbonplatte lässt sich der Schuh leichter biegen, was Übungen wie Burpees deutlich komfortabler macht.
- Hervorragendes Gewichts-Dämpfungs-Verhältnis: Er ist extrem leicht, bietet aber genug Schutz für die gesamten 8 Kilometer Laufstrecke.
- Stabilität durch Direktheit: Da er weniger hoch baut als viele "Super-Shoes", stehst du beim Schlittenziehen und bei Ausfallschritten deutlich sicherer.
- Atmungsaktivität: Das leichte Mesh-Obermaterial sorgt dafür, dass deine Füße in der aufgeheizten Wettkampfhalle kühl bleiben.
Nachteile:
- Fehlende Propulsion: Auf den reinen Laufgeraden fehlt der extreme "Katapult-Effekt", den man von Carbon-Modellen kennt.
- Grip-Limit: Auf sehr rutschigen Teppichen beim Sled Push bietet die Außensohle etwas weniger Haftung als spezialisierte Gummimischungen (wie z.B. Continental).
- Dämpfungs-Dicke: Für sehr schwere Läufer könnte die Dämpfung gegen Ende des Wettkampfs etwas zu direkt wirken.
Zum Schluss kann man sagen, dass
Hyrox keine Sportart wie jede andere ist: Sie erfordert Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit … und daher Schuhe, die dieser Intensität ohne Kompromisse gerecht werden. Um 8 Kilometer zu laufen und dabei kraftvolle funktionelle Übungen zu absolvieren, muss ein echtes Gleichgewicht zwischen Dynamik, Stabilität und Komfort hergestellt werden.
Die hier vorgestellte Modelle haben jeweils ihre eigenen Vorzüge (Geschwindigkeit, Vielseitigkeit oder Energierückgabe). Die ideale Wahl hängt jedoch vor allem vom Profil ab: Gewicht, Trainingsniveau, Schrittlänge und vor allem die Art und Weise, wie man Hyrox angeht (Wettkampf oder Training, Performance oder Fortschritt).
Wenn du noch mehr über den neuen Trendsport erfahren willst kannst du unseren Artikel darüber lesen.
