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Test des neuen Rennrads Cannondale Synapse

05 août 2025

Getestet und für gut befunden von den Oberschenkeln von Guilhem LACAZE, Alltricks-Botschafter

Warte mal, was? „Neu“ und „Cannondale“ im selben Satz? Ja, genau. Wenn du ein Fan des Radsports bist, dich für den Markt, seine Trends und Neuheiten interessierst, ist dir sicher nicht entgangen, dass die Marke Cannondale in den letzten Saisons häufig in den Schlagzeilen war: eine neue Identität, ein neuer Ansatz und eine Positionierung im (sehr) hochwertigen Segment – und sogar… eine neue Farbpalette! Ich muss zugeben, ich war selbst überrascht und musste meine bissigen Kommentare über die doch sehr fragwürdigen Farbkombinationen schnell zurückziehen. Jetzt ist Platz für Eleganz, Stil und Farben, die absolut im Trend liegen.

Also, im vergangenen Oktober – nach einigen Gesprächen mit Alltricks und Cannondale – hatte ich das Glück, eine der allerneuesten Innovationen der Marke aus Connecticut in Empfang zu nehmen. Sorgfältig verpackt in einem Karton, der so groß war wie ich (Anm. d. Red.: riesig), war das neue Cannondale Synapse 2023 bereit für den Test! Ein echter Rückblick auf die Geschichte, denn Anfang der 2000er bin ich schon mit einer der ersten Versionen dieses Modells gefahren. Und ich kann dir versichern, dass sich in 20 Jahren einiges getan hat.

DISCLAIMER (weil ich dich schon in den Kommentaren sehe) : NEIN, ich tausche mein Fahrrad nicht gegen ein Cannondale Synapse. Ich werde älter: JA! Aber nicht so schnell… Ich nehme dieses neue Fahrrad also ganz objektiv als reiner Tester in die Hand.

Inhaltsverzeichnis – Test des Cannondale Synapse

  • Auf geht’s zum Test des Cannondale Synapse
    • Auspacken der Maschine
    • Was ist neu?
    • Ab in den Sattel!
  • Was kann man aus diesem Test des Cannondale Synapse mitnehmen?
    • Fazit des Fahrers
  • Alle Fotos zu diesem Test des Cannondale Synapse

Auf geht’s zum Test des Cannondale Synapse

AUSPACKEN DER MASCHINE

Also hier: JACKPOT. Du musst fast nichts machen. Meine mechanischen Fähigkeiten werden diesmal nicht gebraucht. Aber ein großes Kudos für das Online-Verkaufskonzept: Du holst das Rad aus dem XXL-Karton, montierst das Vorderrad, richtest den Vorbau aus und pumpst die Reifen auf. Fertig, du kannst losfahren. Ich übertreibe nicht!
Allerdings empfehle ich dir trotzdem, die orangefarbenen Reflektoren aus den Speichen zu entfernen. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass sie mitgeliefert werden, aber wir reden hier immerhin von einem hochwertigen Rennrad…

WAS IST NEU?

Eines ist sicher: ES GIBT EINIGES NEUES. Der Rahmen wurde komplett überarbeitet – dazu später mehr. Die wichtigste Neuerung betrifft jedoch die von Anfang an integrierten Sicherheitstechnologien. Genauer gesagt sprechen wir von:

  • einem Rücklicht, das in Zusammenarbeit mit Garmin nach dem Prinzip des Varia (mit integriertem Radar) entwickelt wurde
  • einem Frontlicht mit mehreren Modi (einschließlich eines automatischen Modus je nach Umgebungslicht), das von Lezyne stammt

Beide Lichter sind über einen einzigen Akku verbunden – das ist besonders benutzerfreundlich. Und wenn ich dir jetzt noch sage, dass dieser Akku auch als Powerbank dienen kann, wenn dein Handy schlappmacht, wirst du es umso mehr zu schätzen wissen.

Wenn duGarmin Varia“ hörst, denkst du wahrscheinlich automatisch an eine Verbindung mit einem Garmin-GPS… Aber nein, das ist nicht zwingend. Du brauchst kein Bordcomputer-System, denn Cannondale hat einen kleinen Signalgeber am Lenker integriert – für alle, die es lieber einfach mögen. Damit kannst du den Verkehr hinter dir mit einem cleveren LED-System verfolgen, ganz ohne Hightech-Tacho. Natürlich kannst du trotzdem deinen geliebten Garmin 1040 Solar verwenden, um alle Funktionen voll auszuschöpfen.

AB IN DEN SATTEL!

Und wie fährt sich eigentlich ein Fahrrad, das in der Kategorie „Endurance-Komfort“ eingestuft ist? Nun, täusch dich nicht – das hier ist nicht das behäbige Teil von vor 20 Jahren oder dein Winter-Muli!

Als jemand mit einem kräftigen Fahrerprofil und gewohnt an aggressive, tief montierte Vorbauten, war ich zunächst überrascht vom kurzen und hohen Rahmen des Synapse. Aber nach nur drei Pedalumdrehungen war ich völlig überzeugt. Es ist wirklich angenehm, die Straße zu sehen, ohne sich den Hals zu verrenken… Das Synapse (hier in Größe 58) ist ausgesprochen ergonomisch, und mit seiner – per Definition – sehr aufrechten Sitzposition bekommst du nach einer Stunde keine Rückenschmerzen. Der breite Lenker gibt Sicherheit, das Fahrverhalten ist stabil und zuverlässig, und er lädt dich regelrecht ein, in jeder Abfahrt die Bremsen loszulassen – oder sogar ein paar feste Feldwege als Abkürzung zu nehmen (was ich natürlich sofort getan habe). Das Rad kam übrigens mit 30 mm breiten Reifen – extrem komfortabel und perfekt für kleine Pyrenäenstraßen.

Was das Fahrverhalten betrifft: Schande über mich, dass ich gedacht habe, der Synapse wäre träge! Durch seine kompakte Geometrie ist er unglaublich agil – fast so verspielt wie ein Gravelbike, aber mit besserem Vortrieb. Ich war wirklich beeindruckt.

Klar, dieses Bike ist kein Supersix Evo – aber das soll es auch nicht sein.
➤ Wenn du Einsteiger bist, ist es perfekt für dich.
➤ Wenn du seit Jahren fährst und etwas mehr Komfort brauchst, weil dein Rücken oder Nacken langsam rebellieren, ist es auch für dich.
➤ Und wenn du im Sommer fährst wie eine Rakete und für den Winter ein absolut zuverlässiges Bike mit integrierter Beleuchtung suchst, ist es ebenfalls für dich gemacht!

WAS KANN MAN AUS DIESEM TEST DES CANNONDALE SYNAPSE MITNEHMEN?

Während ich mit dem neuen Cannondale Synapse die kleinen Anstiege der Hautes-Pyrénées genossen habe, dachte ich mir: So ein Rennrad sollte eigentlich die erste Wahl für jeden Radfahrer sein! Oder zumindest für alle, für die Leistung nicht das allerwichtigste Kriterium ist.
Warum? Weil – wenn wir mal den Stolz beiseitelassen, eine Kampfmaschine zu besitzen, oder den Wunsch, wie Nelson Powless auszusehen – die große Mehrheit von uns kein echtes Bedürfnis hat, ein paar Mikrogramm Gewicht oder ein Watt Leistung zu gewinnen. Ich übrigens auch nicht.

Klar, es ist ein tolles Gefühl, ein stylisches Rad mit fetten 60-mm-Laufrädern zu fahren, das bei jedem Wiegetritt dröhnt… Aber in Wirklichkeit: Aero ist ein Optimierungsfaktor für eine Handvoll Profis, und Gewicht...

Ist es nicht viel sinnvoller, auf einem komfortablen, aber spritzigen Rad zu fahren, dabei den Rücken zu schonen und auf der Straße sichtbar zu bleiben?

Ich persönlich – selbst als Viel- und Schnellfahrer – stimme dem voll zu.
Mit dem Synapse 2023 hat Cannondale ein echtes All-in-One-Bike geschaffen: ein einfaches, elegantes, effizientes und sicheres Fahrrad, das gefällt – und sicher vielen gefallen wird.

Alle Fotos zu diesem Test des Cannondale Synapse

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